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Was ist eine "Billigflug" oder "Low Cost" Airline?

"Low Cost" sind heutzutage fast alle Airlines. Treffender ist der Begriff "Billigflieger" oder "No Frills" (kein Schnickschnack).
Billigflieger bieten kostengünstige Flugreisen. Man muss sich aber bewusst sein, dass im Grundpreis eines Billigfluges nur die Flugpassage enthalten ist. Alles andere kostet extra.
Wenn mehrere der folgenden Merkmale zutreffen, kann man von einem "Billigflieger" sprechen:

  • Minimaler Service.
  • Direkter Vertriebsweg (Internet/Telefon).
  • Extras nur gegen Aufpreis.
  • Zusätzliche Gebühren für Reisegepäck.
  • Sitzplatzreservationen sind nicht möglich oder kosten extra.
  • Online Web Check-in ist zwingend oder Gebühr für offline Check-in am Flughafen.
  • Gebrauch von Sekundärflughäfen (z.Bsp. Memmingen).
  • I.d.R. kein Netzwerk und damit keine garantierten Anschlussflüge.
  • Einheitliche Flugzeugflotte.
  • Wenig kundenfreundliche Geschäftsbedingungen.
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Was ist ein Charterflug?

Wenn ein Reiseveranstalter ein Flugzeug samt Crew anmietet, um seine Passagiere zu befördern, spricht man von einem Charter. Charterflüge sind heute nicht mehr nur Pauschalreisenden vorbehalten. Teile von Charterflügen werden auch als "Nur Flug" angeboten, wie das zum Beispiel Swiss / Edelweiss Air und Air Berlin / Belair machen. Hier findet man ein Verzeichnis der als Nur-Flug buchbaren Badeferienflüge ab Schweizer Airports.
Siehe auch: Holiday Flights Sommer  2014.

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Taxen und Gebühren

In der EU und der Schweiz sind Bemühungen zur einheitlichen Preisbekanntgabe im Gange. Man darf aber behaupten, dass  leider noch keine Standards in der Publizierung von Flugpreisen durchgesetzt werden konnten. Mittlerweile geben zwar die meisten Airlines ihre Preise inklusive von Taxen und Gebühren an, doch nützt es den Konsumenten wenig, wenn diese Preise nicht verfügbar sind. Ein weiteres Problem sind zusätzliche Gebühren, z. Bsp. für die Gepäckaufgabe. Wünschenswert wäre eine einheitliche Praxis von Endpreisen inklusiv aller Gebühren, also auch Gepäck- , Kreditkartenzahlungszuschlag- und allfällige Check-in-Gebühren.

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Was ist ein Airline Code?

Fast jede Airline hat einen zweistelligen IATA Airline Code, der als Teil der Flugnummer auf dem Ticket zu sehen ist. (z. Bsp. "LX 040" steht für Swiss Flug Nr. 040).
Einige, vor allem Charter Airlines, nutzen statt dem zweistelligen IATA, den 3 stelligen ICAO Code. Der IATA Airline Code der Swiss ist LX, Helvetic hat 2L, Air Berlin fliegt mit AB, Belair hat 4T, easyJet fliegt mit U2, DS, EZS und EZY, Etihad Regional F7 etc.

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Was ist ein Airport Code?

Jeder Airport hat einen dreistelligen IATA Code, den man auf dem Ticket sieht. Zürich ist ZRH, Genf ist GVA. Basel ist ein Spezialfall und vereint unter einem Dach den Flughafen von Basel, Mulhouse und Freiburg. Operativ steht BSL für Basel und MLH für Mulhouse. EAP steht für EuroAirport und bezeichnet eigentlich Basel-Mulhouse "ALLE".
Wenn man in grössere Städte mit mehreren Airports fliegt, ist es wichtig, seinen Airport Code zu kennen. So hat London zum Beispiel gleich fünf Airports: Heathrow (LHR), Gatwick (LGW), London City (LCY), Luton (LTN) und Stansted (STN). Diese dreistelligen Airport Codes als auch die zweistelligen Airline Codes werden von der IATA (International Air Transport Association) verwaltet.

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Was ist ein Code Share?

Ein "Code Share" ist eine Abmachung zwischen zwei Airlines, die besagt, das die eine Airline, Passagiere der anderen Airline im "Code Share", also mit eigener Flugnummer, befördert. Das ist kein Problem, solange man das vorher weiss, und die Preise vergleichen kann. Es gilt also bei jeder Flugbuchung darauf zu achten welches die durchführende Fluggesellschaft ist, denn das ist die Airline mit der man schlussendlich fliegt.

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Unterschied zwischen Direktflug und Nonstopflug?

In der Regel fliegt ein Direktflug direkt von A nach B. Das muss aber nicht zwingend so sein. Wenn ein Flug zwischen zwei Orten einen Zwischenstopp einlegt, gilt er trotzdem als Direktflug, wenn er unter gleicher Flugnummer weitergeführt wird. Es ist dabei nicht relevant, ob der Zwischenstopp rein technische Gründe hat (auftanken etc.), oder ob dabei Passagiere zu- oder aussteigen.
Ein Nonstopflug fliegt ohne jegliche Stopps direkt von A nach B.

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Was ist ein Dreiecksflug?

Von einem Dreiecksflug spricht man, wenn eine Airline zwei, meist nahe beieinander liegende Destinationen im Dreiecksflug bedient. Damit wird eine bessere Auslastung erzielt und es können günstigere Preise angeboten werden, als wenn beide Destinationen im Nonstopflug bedient würden.
So fliegt zum Beispiel Edelweiss Air  Zürich - Marrakech - Agadir - Zürich oder Air Berlin im Winterflugplan 2010/11 Basel - Fuerteventura - Teneriffa - Basel.

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Was ist Oneway und Roundtrip?

Oneway bedeutet "nur Hinflug" und Roundtrip bedeutet "Hin- und Rückflug".
Network Airlines geben ihre Preise meistens als Roundtrip an, während die meisten Billig-Airlines Oneway Preise angeben.

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Gibt es Langstrecken-Billigflüge?

Angefangen von Lakers bis Oasis sind bis heute alle Low Cost Carrier, die Interkontinentalflüge aufgelegt haben, früher oder später gescheitert. Bis heute* ist auch noch keine der grossen europäischen Billig-Airlines ins Langstrecken-Business eingestiegen. Einer der Gründe hiefür ist das fehlende Netzwerk von Zubringerflügen. Es gibt zwar kombinierte Low-Cost/Ferienflieger, die Langstrecken fliegen, dies jedoch nur im Voll- oder Teil-Charter. Mit Ausnahme von Verbindungen zwischen Asien und Australien, rentiert das Billigflugkonzept meist nur kontinental. 
So flog z.Bsp. AirAsiaX seit Sommer 2009 von Kuala Lumpur nach London und Paris, gab diese Strecken aber anfangs 2012 wieder auf.
* Keine Regel ohne Ausnahme: Norwegian Air Shuttle fliegt seit Sommer 2013 von Oslo und Stockholm nach New York und Bangkok und ab Sommer 2014 ab London Gatwick (LGW) nach New York (JFK), Los Angeles (LAX) und Fort Lauderdale (FLL).

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Ist mein Anschlussflug garantiert?

Grundsätzlich gilt: Wenn die Umsteigeflugverbindung auf einem Ticket ausgestellt wurde, ist der Anschlussflug garantiert. Sollte der gebuchte Anschlussflug unverschuldet verpasst werden, so wird man auf den nächsten Flug der gleichen Airline oder eines Allianzpartners umgebucht.
Kauft man aber zwei separate Flugtickets, so ist der Anschlussflug nicht garantiert. 

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Was ist ein PNR bzw. Flugreservationsnummer?

PNR steht für Passenger Name Record und ist das elektronische Dossier einer (Flug)buchung das im Computersystem des Leistungsträgers und/oder Veranstalters und/oder Mittlers gespeichert ist.
Weitere Bezeichnungen für den "PNR" sind "Record Locator" oder "Fluggastdatensatz".
Im Flugwesen sind PNR-Nummern in der Regel sechsstellige, alphanumerische Zeichenfolgen wie z.Bsp. H42B66 (Ausnahme: LCC (Low Cost Carrier / Billigflieger)PNR-Nummern werden auch als Buchungscode, Buchungsreferenz, Buchungsnummer, Reservierungscode -referenz, -nummer bezeichnet.
Mit der PNR-Nummer und dem dazugehörigen Namen kann jede Flugbuchung bis zum Ende der Reise im entsprechenden Flugreservationssystem aufgerufen werden. Da im PNR private Daten stehen, sollte man seine PNR Nummer vertraulich behandeln.

Mit dem Online Zugang zur Flugbuchung kann man... eine Buchung auf Namen und Reisedaten kontrollieren.
- kontrollieren ob das e-Ticket ausgestellt wurde.
- den e-Ticket-Beleg/Flugschein oder bei LowCostCarriern die Buchungsbestätigung/Flugschein mit Barcode ausdrucken.
- sich über Flugplanänderungen informieren.
- online einchecken.
Je nach Buchungssystem kann man auch Online Änderungen vornehmen und, wo erforderlich, passagierbezogene Daten (APIS) eingeben.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen
A) einer Buchung im stationären Reisebüro oder Internetreisebüro
ODER
B) einer Buchung direkt bei der Airline

A) Bei Buchung im Reisebüro oder Online Reisebüro, findet man die Buchung i.d.R. in einem GDS-Flugreservationssystem wie
Amadeus = www.checkmytrip.com (Weitere Infos zu CheckMyTrip)
Travelport (Galileo/Worldspan) = www.viewtrip.com
Sabre = www.virtuallythere.com

B) Bei Direktbuchungen bei der Airline findet man seine Buchung im Reservationssystem der Airline, auf der Airlinewebseite unter der Rubrik "meine Buchung" oder "Buchung verwalten".

Bei Charterflügen Pauschalreisen erhält man i.d.R. keine PNR-Nummer mit Online Zugriff, sondern eine Referenznummer des Reiseveranstalters, mit oder ohne Online Zugriffsmöglichkeit.

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