Flug und Billigflug Tipps und Tricks
Tipps und Tricks
- Hier finden Sie unsere Billigflug Suchmaschine.
- Je früher man bucht, desto günstiger fliegt man (gilt sowohl für "No Frills Low Cost Carrier", als auch für "Full Service Network Airlines").
- Nicht nur Billigflieger fliegen billig.
- Billig-Airlines arbeiten mit "ab" Preisen.
- Ein Billigflug ist nicht nur im Preis billig, sondern meist auch im Service. Siehe auch: Was ist eine Billigflug Airline?
- Preise von Linienfliegern beinhalten 20 kg Freigepäck, während Billigflieger dafür extra kassieren.
- BilligAirlines haben keine reservierten Sitzplätze oder verkaufen diese gegen Aufpreis.
- Preisvergleiche immer auf der Basis von Retourflügen anstellen. (Viele Billigflieger publizieren nur "oneway" Preise)
- Preisvergleiche inklusive aller Taxen und Gebühren machen. (Falls nötig, die Taxen und Gebühren dazurechnen, oder den Buchungsvorgang soweit fortschreiten, bis man aufgefordert wird, seine Kreditkarten-Daten anzugeben. Spätestens dann müssen alle Taxen, Gebühren und allfällige Treibstoffzuschläge ersichtlich sein.
Man merke: Solange man beim Preisvergleich keine Kreditkarten Nr. eingibt, kann auch nichts passieren. - Vor allem bei Linienfliegern ist darauf zu achten, welches die "operating airline" ist (siehe Code Share).
- Ein unabhängiges Informationsportal für Billigflüge mit Billigflieger Preisvergleich findet man bei www.cheap-flights-corner.com
Der clevere Flugpassagier
Der clevere Flugpassagier zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:
- Er bucht so früh wie möglich. Die allerbeste Zeit zum Buchen ist kurz nach Bekanntgabe des neuen Sommer- bzw. Winter-Flugplans, jeweils ca. ein halbes bis ein Jahr zum voraus. Nur dann sind die "ab" Preise auch wirklich buchbar.
- Er bucht sein Hotel online.
- Er ist über die Transportmöglichkeiten vom Flughafen in die City informiert und er wählt entweder den Zug, Flughafenbus, Minibus-Transfer oder das konzessionierte Taxi.
- Er reist mit richtigem und knapp bemessenen Reisegepäck: Koffer mit Rollen oder Rucksack. Der clevere Reisende ist immer selbst in der Lage, sein Gepäck zu transportieren.
- Er ist entweder "self-catering" und hat zu Essen und zu Trinken dabei, oder er nimmt in Kauf, dafür überrissene Preise zu bezahlen. Er weiss auch, dass er keine Getränke und sogar Brotaufstriche mit an Bord nehmen darf (Siehe: Sicherheitsbestimmungen für Handgepäck im Flugverkehr)
- Er hat immer ein spannendes Buch dabei. Kleinere Verspätungen im Flugbetrieb steckt er gelassen weg.
- Der clevere Flugpassagier weiss, dass er im Falle von Nicht-Beförderung, Annullation oder grosser Verspätung, ein Recht auf Entschädigung hat. Siehe auch Blogbeitrag: Fluggastrechte bei Annullierung, Nichtbeförderung oder grosser Verspätung.
Was ist ein Charter?
Wenn ein Reiseveranstalter ein Flugzeug anmietet, um seine Passagiere zu befördern, spricht man von einem Charter. Charterflüge sind heute nicht mehr nur Pauschalreisenden vorbehalten. Teile von Charterflügen werden auch als "Nur Flug" angeboten, wie das zum Beispiel Swiss / Edelweiss Air und Air Berlin / Belair machen. Hier findet man ein Verzeichnis der als Nur-Flug buchbaren Badeferienflüge ab Schweizer Airports.
Siehe auch: Charterflüge Sommer 2010.
Taxen und Gebühren
In der EU und der Schweiz sind Bemühungen zur einheitlichen Preisbekanntgabe im Gange. Man darf aber behaupten, dass leider noch keine Standards in der Publizierung von Flugpreisen durchgesetzt werden konnten. Mittlerweile geben zwar die meisten Airlines ihre Preise inklusive von Taxen und Gebühren an, doch nützt es den Konsumenten wenig, wenn diese Preise nicht verfügbar sind. Ein weiteres Problem sind zusätzliche Gebühren, z. Bsp. für die Gepäckaufgabe. Wünschenswert wäre eine einheitliche Praxis von Endpreisen inklusiv aller Gebühren, also auch Gepäck- und allfällige Check-in-Gebühren.
Was ist ein Airline Code?
Fast jede Airline hat einen zweistelligen IATA Airline Code, der als Teil der Flugnummer auf dem Ticket zu sehen ist. (z. Bsp. "LX 040" steht für Swiss Flug Nr. 040).
Einige, vor allem Charter Airlines, nutzen statt dem zweistelligen IATA, den 3 stelligen ICAO Code (z. Bsp. "FHE 6702" ist ein Charterflug der Hello nach Rhodos).
Der IATA Airline Code der Swiss ist LX, Helvetic hat 2L, Air Berlin fliegt mit AB, Belair hat 4T, easyJet fliegt mit U2 und EZY, die Charterlinie Hello fliegt mit FHE, Baboo Airways F7 etc.
Was ist ein Airport Code?
Jeder Airport hat einen dreistelligen IATA Code, den man auf dem Ticket sieht. Zürich ist ZRH, Genf ist GVA. Basel ist ein Spezialfall und vereint unter einem Dach den Flughafen von Basel, Mulhouse und Freiburg. Operativ steht BSL für Basel und MLH für Mulhouse. EAP steht für EuroAirport und bezeichnet eigentlich Basel-Mulhouse "ALLE".
Wenn man in grössere Städte mit mehreren Airports fliegt, ist es wichtig, seinen Airport Code zu kennen. So hat London zum Beispiel gleich fünf Airports: Heathrow (LHR), Gatwick (LGW), London City (LCY), Luton (LTN) und Stansted (STN). Diese dreistelligen Airport Codes als auch die zweistelligen Airline Codes werden von der IATA (International Air Transport Association) verwaltet.
Was ist ein Code Share?
Ein "Code Share" ist eine Abmachung zwischen zwei Airlines, die besagt, das die eine Airline, Passagiere der anderen Airline im "Code Share", also mit eigener Flugnummer, befördert. Das ist kein Problem, solange man das vorher weiss, und die Preise vergleichen kann. Es gilt also bei jeder Flugbuchung darauf zu achten welches die OPERATING AIRLINE ist, denn das ist die Airline mit der man schlussendlich fliegt.
Unterschied zwischen Direktflug und Nonstopflug?
In der Regel fliegt ein Direktflug direkt von A nach B. Das muss aber nicht zwingend so sein. Wenn ein Flug zwischen zwei Orten einen Zwischenstopp einlegt, gilt er trotzdem als Direktflug, wenn er unter gleicher Flugnummer weitergeführt wird. Es ist dabei nicht relevant, ob der Zwischenstopp rein technische Gründe hat (auftanken etc.), oder ob dabei Passagiere zu- oder aussteigen.
Ein Nonstopflug fliegt ohne jegliche Stopps direkt von A nach B.
Was ist ein Dreiecksflug?
Von einem Dreiecksflug spricht man, wenn eine Airline zwei, meist nahe beieinander liegende Destinationen im Dreiecksflug bedient. Damit wird eine bessere Auslastung erzielt und es können günstigere Preise angeboten werden, als wenn beide Destinationen im Nonstopflug bedient würden.
So fliegt zum Beispiel Edelweiss Air Zürich - Marrakech - Agadir - Zürich oder Air Berlin im Winterflugplan 2010/11 Basel - Fuerteventura - Teneriffa - Basel.
Was ist Oneway und Roundtrip?
Oneway bedeutet "nur Hinflug" und Roundtrip bedeutet "Hin- und Rückflug".
Network Airlines geben ihre Preise meistens als Roundtrip an, während die meisten Billig-Airlines Oneway Preise angeben.
Was sind "ab" Preise?
Fast alle Billigflieger und immer mehr herkömmliche Network-Carrier bestimmen den Verkaufspreis immer stärker über die Auslastung. Das bedeutet, dass immer nach Bekanntgabe des neuen Winter- bzw. Sommerflugplanes die Sitze für ganz kurze Zeit zu den tatsächlichen "Ab"-Preisen zu haben sind. Wieviele der Sitze zum tiefsten Preis verkauft werden ist unbekannt, dürfte aber bei ca. 5 - 10 % der gesamten Kapazität liegen. Danach steigen die Preise und je weniger Sitze frei sind, desto teurer wird es.
Was sind IATA- und Touroperator-Flugtarife?
Vereinfacht gesagt sind IATA-Tarife veröffentlichte Tarife, die jedermann zugänglich sind.
Touroperator Flugtarife werden den Reiseveranstaltern von den Airlines meist exklusiv zum Verkauf als Paket zur Verfügung gestellt und werden nicht separat publiziert. Touroperator Tarife kommen u.a. bei Badeferien- Flug und Hotel Städtereisen und Fly & Drive Pauschalen zur Anwendung.
Was ist ein Wegwerf Hotel?
Ein Wegwerf-Hotel ist ein Hotel, das als Teil einer Pauschalreise gekauft wird, um an einen günstigen Flugpreis heranzukommen. Im Badeferien, Städtereisen und Fly & Drive Reisesektor, kann es vorkommen, dass Pauschalpreise günstiger ausfallen, als "Nur-Flug". Grundsätzlich ist jedermann frei, sein Hotel oder seinen Mietwagen nicht in Anspruch zu nehmen. Falls die Pauschalreise eine Reiseleitung vor Ort beinhaltet, empfiehlt es sich, diese zu informieren.
Was ist ein GDS?
GDS steht für "Global Distribution System"
und heisst auf Deutsch etwa: "weltweites Verteil-System".
Man kann sich einen grossen Topf vorstellen der von
Airlines, Hotels, Mietwagenfirmen etc. mit Verfügbarkeiten
gefüllt wird. Diese "Verfügbarkeiten"
können dann von anderen Touristik-Unternehmen
wie Reiseportalen, Airlines oder Reisebüros
abgerufen und gebucht werden. Schätzungen zufolge werden ca. 75 % aller Flüge weltweit über GDS abgewickelt. Andere Bezeichnungen für die GDS sind CRS (Central Reservation System) und TDS (Travel Distribution System). Ein Beispiel einer GDS basierten Flight-Booking-Engine ist unsere "Flight Shopper" Flug-Buchungsmaschine.
Gibt es Langstrecken-Billigflüge?
Angefangen von Lakers bis Oasis sind bis heute alle Low Cost Carrier, die Interkontinentalflüge aufgelegt haben, früher oder später gescheitert. Bis heute ist auch noch keine der grossen europäischen Billig-Airlines ins Langstrecken-Business eingestiegen. Einer der Gründe hiefür
ist das fehlende Netzwerk von Zubringerflügen. Es gibt zwar kombinierte Low-Cost/Ferienflieger, die Langstrecken fliegen, dies
jedoch nur im Voll- oder Teil-Charter. Mit Ausnahme von Verbindungen zwischen Asien und Australien, rentiert das Billigflugkonzept bisher nur kontinental.
Keine Regel ohne Ausnahme: Billigflieger Air Asia fliegt seit März 2009 scheinbar erfolgreich die Interkontinentalverbindung London - Kuala Lumpur mit Umsteigemöglichkeiten nach Australien, Südostasien und Indien.
Der Trick mit der Oneway Aktion
Einige Billigairlines schreiben Aktionen aus, wo man für ein Butterbrot irgendwo hinfliegen kann. Der Trick dabei ist, dass der Retourflug viel teurer ist.



